Trauern und Trösten

Von | 12. April 2021

Merxheim gedenkt am 18.4. der Verstorbenen der Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 sind viele Menschen infolge einer Corona-Erkrankung gestorben, andere wiederum unabhängig davon. All diese Menschen verbindet, dass sie sich durch die Einschränkungen in der Pandemie häufig nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden konnten. Auch für Hinterbliebene ist es schwer, angemessen zu trauern. Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.

Um den in der Pandemie Verstorbenen zu gedenken, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 18. April 2021 eine zentrale Gedenkveranstaltung aus. Der Bundespräsident würde sich freuen, wenn die Menschen überall in unserem Land an diesem Tag der Verstorbenen gedenken und in möglichst vielen Städten und Gemeinden – entsprechend der vor Ort geltenden Regelungen – eine Möglichkeit geschaffen wird, diese Anteilnahme zu zeigen.

Das Kreuz erleuchtet die Welt

Diesen Gedanken hat die katholische Pfarreiengemeinschaft Bad Sobernheim aufgegriffen. An diesem Sonntag, 18.April findet in der katholischen Pfarrkirche in Merxheim um 17.00 Uhr eine Andacht im Gedenken an die Menschen statt, die an dem Virus verstarben.

Es wird an diesem Sonntag, der Corona-Toten gedacht, um die Beendigung der Pandemie sowie für alle Kranken und medizinisch Tätigen gebetet.

Der Gottesdienst wird von Diakon Joachim Höhn und Gemeindereferentin Kerstin Mikolajewski gestaltet. Musikalisch unterstützt von Herrn Bernd Ullmann an der Orgel und Frau Ramona Wöllstein mit Gesang am E-Piano. Das gemeinsame Singen während dieses Gedenkgottesdienstes ist leider noch nicht gestattet. Diese Andacht wird so gestaltet sein, dass die Gottesdienstbesucher viele Texte, per Wandprojektion, im Kirchenraum mitlesen können. 

„Auch wir haben, in der Folge des Coronavirus an der mittleren Nahe Todesopfer zu beklagen, die eine Lücke in den Herzen geliebter Menschen hinterlassen“, erklärt Diakon Höhn die Motivation, solch eine Andacht zu begehen. „Wir sollten diesen wichtigen Impuls des Bundespräsidenten zum Anlass nehmen, weiterhin gegenseitige Rücksichtnahme zu leben und vorzuleben, denn jeder an diesem Virus verstorbene Mensch ist einer zu viel“.

„Es wäre schön, wenn die Menschen, die nicht an diesem Gottesdienst teilnehmen können, an diesem Abend, ab 17.00 Uhr, eine Kerze ins Fenster stellen könnten. So können wir alle gemeinsam an die Verstorbenen erinnern, denn das Licht Gottes ist stärker als alles Dunkel der Welt“, ergänzt Gemeindereferentin Mikolajewski.

Zur Teilnahme an diesem Gottesdienst ist es erforderlich, sich telefonisch im Pfarrbüro (06751/2286) unter Angabe von Namen und Telefonnummer anzumelden, da nur eine begrenzte Anzahl von Personen zugelassen ist. Sie können auch außerhalb der Geschäftszeiten anrufen und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die Nachrichten werden regelmäßig abgehört.