Gedanken zu den Lesungen des Tages, 01.07.

By | 1. Juli 2020

Dechant Hardt stellt uns in seiner Serie „Gedanken zu den Lesungen des Tages“ jeden Tag einen neuen Impuls vor.

Mittwoch der 13. Woche im Jahreskreis

Lesung: Amos (5, 14-15.21-24)
Evangelium: Matthäus (8, 28-34)

In der Heiligen Liturgie erschöpft sich nicht das ganze Tun der Kirche; denn ehe die Menschen zur Liturgie hintreten können, müssen sie zum Glauben und zur Bekehrung gerufen werden.
Wie sollen sie den anrufen, an den sie nicht glauben?
Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?
Wie sollen sie aber hören, wenn niemand verkündigt?
Und wie soll jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt wird?'(Röm 10,14-15.)

Darum verkündet die Kirche denen, die nicht glauben, die Botschaft vom Heil.
Alle Menschen sollen den allein wahren Gott erkennen und Jesus Christus, den er gesandt hat.
Sie sollen von ihren verkehrten Wegen ablassen, sich bekehren und Buße tun. Denen aber, die schon glauben, muss sie immer wieder den Glauben und die Buße predigen, sie für die Sakramente bereit machen und sie lehren, alles zu tun, was Christus befohlen hat.
Sie muss die Menschen zu allen Werken der Liebe, der Frömmigkeit und des Apostolates aufrufen.

II. Vatikan. Konzil, Über die Liturgie