Gedanken zu den Lesungen des Tages, 30.06.

By | 30. Juni 2020

Dechant Hardt stellt uns in seiner Serie „Gedanken zu den Lesungen des Tages“ jeden Tag einen neuen Impuls vor.

Dienstag der 13. Woche im Jahreskreis

Lesung: Amos (3, 1-8.4,11-12)
Evangelium: Matthäus (8, 23-27)

Du, o Herr, hast an uns alle den Ruf erlassen,
dass unsere Füße zum Abmarsch bereit sind,
zum Abschied von unserer Heimat Ur in Chaldäa,
zum Auszug aus dem reichen Land Ägypten, das versklavt.

Und wenn wir einmal die Hand auf den Pflug legen,
den Staub von den Schuhen schütteln,
kann unser Weg nur vorwärts führen,
wenn wir uns nicht wie Lots Frau
in eine Salzsäule verwandeln wollen.

In deinem Sohn ist für immer
das Schicksal unserer Lebensführung besiegelt
und die Gewissheit gegeben,
dass der, der ist,
wiederkommen wird,
dass er schon unterwegs ist mit uns,
wie damals mit den ängstlichen Jüngern in Emmaus,
um uns vor den Toren von Damaskus niederzuwerfen,
oder wie in der schönen Legende,
immer wieder zuzurufen:

Quo vadis?! – Wohin gehst du?“

Theologe / Jugoslawien