Gedanken zu den Lesungen des Tages, 19.06.

Von | 19. Juni 2020

Dechant Hardt stellt uns in seiner Serie „Gedanken zu den Lesungen des Tages“ jeden Tag einen neuen Impuls vor.

Freitag der 11. Woche im Jahreskreis

Lesung: 2. Korintherbrief (11, 18.21b-30)
Evangelium: Matthäus (6, 19-23)

Dazu sind die Güter gegeben, dass sie gebraucht werden; aber nicht dazu, dass sie gesammelt werden. Wie Israel in der Wüste das Manna täglich von Gott empfing und nicht zu sorgen hatte um Essen und hinken, und wie das Manna, das von einem Tag für den anderen aufbe- wahrt wurde, alsbald faulig wurde, so soll der Jünger Jesu täglich das Seine von Gott empfangen; aber indem er es anhäuft zu bleibendem Be­sitz verdirbt er die Gabe und sich selbst. Am angesammelten Schatz hängt sein Herz. Das angestaute Gut tritt zwischen mich und Gott. Wo mein Schatz ist, da ist mein Vertrauen, meine Sicherheit, mein Trost, mein Gott.

Dietrich Bonhoeffer