Gedanken zu den Lesungen des Tages, 02.06.

Von | 2. Juni 2020

Dechant Hardt stellt uns in seiner Serie „Gedanken zu den Lesungen des Tages“ jeden Tag einen neuen Impuls vor.

Dienstag der 9. Woche im Jahreskreis

Lesung: 2. Petrusbrief ( 3, 12-15a.17-18)
Evangelium: Markus (12, 13-17)

„Der Gewalt Gottes, das ist auch des Gottmenschen Christus, ist keine Grenze gezogen. Weder die ,geistlichen‘ Angelegenheiten der Kirche noch die .weltlichen‘ des Staates sind in dem Sinne souverän. dass sie in irgendeinem Teilchen ihres Wesens, in irgendeiner Sekunde ihres Daseins sich der Oberherrschaft Gottes entziehen dürften.
Auch der Staat steht in jeder einzelnen seiner Handlungen restlos unter der Souveränität Christi. Nie darf eine Regierung ein Gesetz ausfertigen, nie einen einzigen Staatsakt vollziehen, der von Christus nicht gutgeheißen werden könnte. Es gibt ein doppeltes Recht, ein staatliches und ein Kirchenrecht, aber es gibt keine doppelte Moral.“

– Franziskus Stratmann