Die Firmung

Von | 1. Mai 2020

Vom Kind zum jungen Erwachsenen: Im Glauben gefestigt


Alle zwei Jahre laden wir Jugendliche aus den Klassenstufen 8 und 9 ein, das Firmsakrament zu empfangen. Die Firmung (von lat. firmare = festigen) steht für Verfestigung des Glaubens an Christus. Sie setzt die bewusste Entscheidung des jungen Christen für seinen Glauben voraus. Daher schreiben wir die Jugendlichen persönlich an und laden sie zunächst zu einer unverbindlichen Anmeldung ein.
Darauf folgt eine mehrmonatige Vorbereitungsphase, die sowohl von hauptamtlichen Seelsorgern als auch ehrenamtlichen Firmkatecheten begleitet wird. Die Vorbereitung setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen:

►  Treffen aller Firmbewerber der Pfarreiengemeinschaft
►  Katechetische Einheiten in kleineren Gruppen, die nach Möglichkeit ortsnah stattfinden
►  Angebote und Aktionen, aus denen sich die Firmbewerber das für sie Passende aussuchen (z.B. ein Tag im Seniorenzentrum; Hilfe bei einer karitativen Aktion etc.)
►  Ein Einkehrtag oder -Wochenende, an dem noch einmal konzentriert verschiedene Aspekte des Firmsakraments beleuchtet werden und ein persönliches Gespräch mit einem Seelsorger stattfindet.

Am Ende der Vorbereitungszeit entscheiden sich die Jugendlichen verbndlich, ob bereit und gewillt sind, das Sakrament der Firmung zu empfangen. Erst jetzt melden sie sich verbindlich an.

Der Firmgottesdienst, ist ein festliches Hochamt, das in der Regel von einem Trierer Weihbischof geleitet wird. Es findet für alle Firmbewerber gemeinsam zentral in der Kirche St. Matthäus in Bad Sobernheim statt.