Exerzitien im Alltag 1. Woche (6)

Von | 11. April 2020

Ich vergesse dich nicht

„Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich ver­gessen. Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, ohne Er­barmen sein gegenüber ihrem leiblichen Sohn? Und selbst, wenn sie ihn vergisst: Ich vergesse dich nicht.“

(Jes 49,14)

In der Zeit der Gefangenschaft in Babylon, weit weg von ihrer Heimat, fällt es den Israeliten schwer, an die Fürsorge Gottes zu glauben und seinen früheren Verheißungen zu trauen. Hier versucht der Prophet Jesaja seine Landsleute zu trösten, in­dem er Gott mit einer liebenden und zuverlässigen Mutter vergleicht.

Gibt es Situationen, in denen ich mich von Gott verlassen gefühlt habe? Was hat mir dann geholfen?

Gott als liebende Mutter: Kann ich das aus meiner Erfahrung nachvollziehen? Kann ich mir das vorstellen? Möchte ich ihn einmal so ansprechen? Was löst das in mir aus?

Welche Bilder für Gott steigen sonst noch in mir auf?

Halten Sie diese Gefühle und Erfahrungen Gott hin! Er ist für Sie Mutter und Vater und noch viel mehr.