Was tun in dieser Zeit?

Von | 26. März 2020

Gedanken der Gemeindereferentin Kertin Mikolajewski

Liebe Menschen

In den schwierigen Zeiten von Coronavirus sind viele von uns unsicher und haben Angst.

Diese Unsicherheit wird verstärkt, weil wir auf viele Fragen keine Antworten haben. Wie lange dauert diese Krise? Werde ich auch am Virus erkranken? Wer kümmert sich um die Alten und Kranken? Wie kann ich meine sozialen Kontakte aufrechterhalten, wenn die Ausgangssperre kommt?

Die Medien versuchen uns mit vielfältigen Berichterstattungen auf dem Laufenden zu halten und momentan erschlägt mich diese Informationsflut. Viele Informationen davon sind wichtig und helfen uns zu schützen, auch wenn sich leider nicht alle an die Vorgaben halten.

Was kann helfen, uns dieser Angst zu stellen und heraus zu finden, welche Antworten wir unbedingt brauchen um zu Ruhe zu kommen?

Ich lerne gerade neu, wie wenig ich wirklich brauche und das mir der Rückzug und die Ruhe auch guttut. Ich versuche mich auf das Wesentliche zu besinnen und freue mich über die Telefonate meiner Kinder, den Enkeln und Freunden.

Das allerdings ist mein Versuch mich dieser Angst zu stellen, aber nicht die Lösung für Sie oder Andere. Jede und Jeder von uns ist eingeladen einmal darüber nachzudenken, was helfen kann nach vorne zu Blicken und die Zeit sinnvoll zu nutzen.

Vielleicht: – ein Buch lesen – ein Bild malen oder etwas schreiben – einfach mal jemanden anrufen – um Hilfe bitten, zum einkaufen.

Ich wünsche uns allen den Mut und die Geduld diese Krise gemeinsam durchzustehen. Als gläubiger Mensch vertraue ich darauf, dass Gott uns auf diesem Weg begleitet und bete für all die Menschen, denen der Virus die Kraft und das Leben nimmt.

Gotte Segen begleite uns und bleiben Sie gesund!​

Kerstin Mikolajewski, Gemeindereferentin