Die Welt bunter gestalten

Von | 28. März 2020

Liebe Menschen

Gerade eben schickt mir meine Freundin eine tolle Idee, die sie in Facebook gelesen hat. Dort schreibt eine Frau, dass sie auf ihrer täglichen Laufstrecke ein bunt bemaltes Glas entdeckt hat. Darin waren Grüße einer Familie und ein Vorschlag für eine kreative Gestaltung. Die Familie hat das Glas „Mutmachglas“ benannt.

Ich finde die Idee toll. Gerade in dieser schwierigen Zeit brauchen wir Menschen, die Mut machen, die diese Welt bunter gestalten.

Sicher haben Sie auch im Internet oder bei ihren Spaziergängen die vielen Regenbogenbilder der Kinder entdeckt. Diese Idee soll auch Mut machen, um die Zeit der Kontaktsperre zu überbrücken.

Und noch eine schöne Möglichkeit möchte ich hier beschreiben. Meine Enkeltochter hat einen besten Freund aus dem Kindergarten. Es fällt beiden sehr schwer nicht miteinander spielen zu können und beide vermissen sich einander. Als Johann, jetzt bei seiner Oma war (mit dem notwenigen Abstand und draußen vor der Tür) die in der Nähe meiner Enkeltochter wohnt, hat er so lange nach Romy gerufen, bis diese ihm Antwort gegeben hat. Sie war mit ihrem Vater draußen im Garten. Gute 5 Minuten haben die beiden hin und her nur ihren Namen gerufen.

Das zeigt, das selbst die kleinsten Kinder es vermissen sich einfach spontan zu treffen und im Kindergarten miteinander zu spielen.

Die beiden, wie auch alle Menschen brauchen etwas, das Mut macht und Hoffnung schenkt, dass es wieder andere Zeiten geben wird.

Ich lade Sie ein, darüber nach zu denken, was Ihnen Mut macht. Ein Mutmachglas, ein Anruf bei der besten Freundin oder dem besten Freund, das Beobachten der Natur, oder ein Gebet.  

Ihnen fallen sicherlich noch viele andere Ideen ein und vielleicht möchten Sie ihre Ideen teilen!

Ich freue mich über Rückmeldungen.

Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

(Reinhold Niebuhr, vermutlicher Verfasser)

Gottes Segen begleite Sie und bleiben Sie gesund!            

Kerstin Mikolajewski, Gemeindereferentin