Anhalten

Von | 27. März 2020

Ein Impuls der Gemeindereferentin Kerstin Mikolajewski.

Liebe Menschen

Im Moment scheint alles etwas langsamer zu gehen, überall ist es scheinbar ruhiger.

Gestern war ich laufen und auf dem sonst so belebten Weg war kaum ein Mensch zu sehen.

Ich weiß, dass es auch Orte gibt, an denen es zurzeit ganz anders aussieht. In den Krankenhäusern, in den Pflegeeinrichtungen, in den Lagern des Einzelhandels, bei den LKW-Fahrern und so viele mehr. 

Es ist scheinbar ein Ungleichgewicht, die einen sind zum Homeoffice verdonnert und die anderen zur Mehrarbeit. Jede und Jeder von uns ist an seinem Platz angehalten, das zu tun was uns aufgetragen wird. Ich wünsche Ihnen, dass es gelingt, etwas Geleichgewicht – Ausgleich – in ihr Leben zu bringen. 

Anhalten

Dann und wann das Tempo verlangsamen,

anhalten,

in Ruhe wahrnehmen, was nun ist,

was schützt, bedroht, erfreut, fordert, fördert,

uns neu einstellen und ausrichten.

Dann und wann das Tempo verlangsamen,

anhalten,

sich hinsetzen und sich setzen lassen,

was sich in uns bewegt.

Unsere Strukturen wahrnehmen, sehen, was und wie wir sind.

Dann und wann das Tempo verlangsamen,

anhalten,

aus der Tiefe Bilder aufsteigen lassen,

dankbar sein und sehen,

was sie zeigen wollen, wohin sie uns weisen.

Max Feigenwinter


Gottes Segen begleite Sie und bleiben Sie gesund!

Kerstin Mikolajewski, Gemeindereferentin